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Presseberichte Geschlossen mehr Sitze holen

geändert am 11.05.2009 von Kirsten Lichtinger
11.05.2009 - 21:15
Friedrichshafen (dim) Als absolut geschlossene Gruppe, die auch auf die Interessen der Ortsverbände in Ailingen (mit Ettenkirch) und Kluftern Rücksicht nimmt, tritt die SPD in Friedrichshafen zu den Kommunalwahlen im Juni an. Dies dokumentieren auch Wahlkampf-Plakat und -Flyer, die gestern präsentiert wurden – auf beiden finden sich Ansichten aus den genannten Ortsteilen. Und zum Quintett der Spitzen-Kandidaten gehören neben Roland Frank, Kirsten Lichtinger und Dieter Stauber auch Heinz Tautkus (Ailingen) und Wolfgang Sigg (Kluftern.)

Als Ziel für die Wahl am 7. Juni hat Roland Frank ausgegeben, eine zweistellige Zahl an Kandidaten in den Stadtrat zu bringen – wenn es künftig elf wären, würde ihn dies besonders freuen. Dann gebe es eine noch stärkere SPD im Stadtrat. Dieter Stauber, der vergeblich um das Amt des Oberbürgermeisters von Friedrichshafen kandidiert hatte, bezeichnete den OB-Wahlkampf als einen „guten Aufgalopp“ für die Kommunalwahlen.

Da es in diesem Jahr zum ersten Mal bei Kommunalwahlen in der Stadt keine unechte Teilortswahl mehr gibt, wurden den Kandidaten aus den Ortsverbänden vordere Positionen auf der SPD-Liste eingeräumt. Die unechte Teilortswahl garantierte bisher Sitze für die Vertreter der Ortsteile. Unter den ersten 13 Kandidaten finden sich sechs Vertreter aus den Ortsverbänden. Dass Roland Frank die Nummer 1 der SPD-Liste ist, begründete Kirsten Lichtinger, Vorsitzende des SPD-Ortsvereins von Friedrichshafen, mit den großen, in der Partei absolut unumstrittenen Verdiensten Franks.

Neben einer guten Mischung, was Alter und Berufsbilder anlangt, baut die SPD auf eine aus ihrer Sicht starke Gruppe an Arbeitnehmervertretern, wie beispielsweise den Ex-Betriebsratschef der MTU, Karl-Heinz Wulle. Und daneben wird auf bewährte Kräfte gesetzt, von neun bisherigen SPD-Stadträten kandidieren acht erneut – nur Gerhard Raichle tritt nicht mehr zur Wahl an.

Ihre Ideen wollen die Kandidatinnen und Kandidaten der SPD am besten direkt mit den Menschen diskutieren. Deshalb präsentieren sie sich ab dem 16. Mai immer samstags auf dem Bauernmarkt und freitags auf dem Wochenmarkt. Dabei gehe es auch darum Vorschläge aus der Bürgerschaft aufzunehmen, sagte Dieter Stauber. Saalveranstaltungen sind von der Häfler SPD komplett aus dem Wahlkampf-Konzept gestrichen worden. Zu gering sei das Interesse der Wähler in der Vergangenheit daran gewesen.

(Erschienen: Südkurier, 09.05.2009)



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Beitrag von Kirsten Lichtinger