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Presseberichte Jahreshauptversammlung 2009 (Bericht im SK)

geändert am 27.04.2009 von Kirsten Lichtinger
27.04.2009 - 18:52

„Eine starke SPD für eine soziale Stadt“

Mit dem Slogan „Eine starke SPD für eine soziale Stadt“ starten die Häfler Sozialdemokraten in den Kommunalwahlkampf für die Gemeinderats- und Kreistagswahlen am 7. Juni. Zwei Stunden lang hatten die Mitglieder in ihrer Jahreshauptversammlung über das Wahlprogramm 2009 debattiert.

Friedrichshafen – Als ein arbeitsreiches Jahr hatte die Ortsvereinsvorsitzende Kirsten Lichtinger 2009 bezeichnet. Sie erinnerte an den Fridolin-Endraß-Tag, die Beteiligung am Frauentag und den 1. Mai, über eine Veranstaltung mit dem Thema „Der Umgang der SPD mit der Linken“ und über das Materialwirtschaftszentrum der MTU in Kluftern.

Der stellvertretende Vorsitzende und gewesene Kandidat für das Amt des Oberbürgermeisters in Friedrichshafen, Dieter Stauber, wies darauf hin, dass auf der Kandidatenliste für den Gemeinderat alle Altersgruppen ausgewogen vertreten sind und bedankte sich für die Unterstützung seiner Partei im Wahlkampf um den OB-Posten. „Es sollte auch kein Geheimnis sein, dass dieser Wahlkampf rund 18 000 Euro gekostet hat, der zu je einem Drittel über Spenden, die Partei und mich selbst finanziert wurde.“ Geärgert habe er sich über die jüngsten Äußerungen der Freien Wähler: „Schließlich ist es keine Schande, Mitglied in einer Partei zu sein. Das verbitte ich mir“, betonte er nachdrücklich mit einem Bezug auf die Aussagen des Ortsvorsitzenden der Freien Wähler, Bernhard Leins.

Diese hätten schließlich die Ansichten der CDU in den letzten Jahren fast immer mitgetragen. Karl-Heinz Mommertz hieb in die Kerbe und behauptete, Leins habe keine Ahnung von einem demokratischen Umgang der Parteien miteinander. Landtagsabgeordneter Norbert Zeller urteilte lakonisch: „In seiner plumpen Art hat er unsere Verfassung nicht kapiert, nach der gerade die Parteien staatstragend sein sollen.“

Rund zwei Stunden lang beschäftigten sich dann die rund 30 Mitglieder mit dem Kommunalwahlprogramm, das sich in zehn Themenbereiche gliedert, angefangen von der Bürgerbeteiligung über die Familie, Bildung, Wirtschaft und Wohnen, Soziales, Integration, Jugend und Bürgerengagement bis hin zu Verkehr und Umwelt, Sport, Kultur sowie Haushalt.

Der Vorsitzende der Sozialdemokraten im Gemeinderat, Roland Frank, der ausführlich über die Arbeit der Fraktion im Gemeinderat berichtet hatte, zeigte sich erfreut über das leichte Überangebot bei der Besetzung der Kandidatenlisten, durch die auch die Ortschaften hervorragend abgedeckt würden. Frank war besonders über die Kritik empört, die die Freien Wähler gegenüber der Frauenliste und „Bürger aktiv“ geäußert hatten. 

 

 (Erschienen: Südkurier, 27.02.2009)



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Beitrag von Kirsten Lichtinger